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"Innovation aus Tradition"

Was land- und forstwirtschaftliche Familienbetriebe für die Stabilität und Entwicklung des ländlichen Raums leisten können

Nicht nur in Deutschland, weltweit geht der Trend in die städtischen Zentren. Bundesweit ziehen Großstädte wie Frankfurt, München oder Leipzig und Berlin viele Menschen an, während anderenorts ländliche Regionen durch den Wegzug vor allem junger Einwohner zu veröden drohen.

Eine Gruppe von Personen ist dem Land dabei besonders verbunden. Diese oft in Familienbetrieben tätigen Menschen sind im wahrsten Sinne des Wortes ortsgebunden: Sie besitzen landwirtschaftliche Flächen oder Wälder und zwar häufig seit Generationen.

Das Berlin-Institut hat für die Studie „Innovation aus Tradition“ elf Betriebe zwischen Bodensee und Ostseeküste, zwischen dem Emsland und Sachsen besucht, die sich in besonderem Maße für die Revitalisierung des ländlichen Raums engagieren. Für viele Familienbetriebe reicht es heutzutage nicht mehr aus, nur in der landwirtschaftlichen Produktion tätig zu sein. Um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren, müssen sie neue Geschäftsideen entwickeln. So auch die Betriebe, die an der Studie teilgenommen haben.

v.l.n.r.: Dr. Reiner Klingholz (Direktor des Berlin-Instituts), Katja v. Maltzan (Ökodorf Brodowin), Michael Prinz zu Salm-Salm (Vorsitzender Familienbetriebe Land und Forst)

„Die Studie zeigt, es kommt ganz besonders auf das persönliche Engagement jedes Einzelnen für lebendige Dorfstrukturen an“, sagt der Vorsitzende der Familienbetriebe Land und Forst, Michael Prinz zu Salm-Salm.

Familienbetriebe in der Land- und Forstwirtschaft können ein wichtiger Anker in ländlichen Regionen sein. Die elf Beispiele von Familienbetrieben in der Forst- und Landwirtschaft in dieser Studie zeigen beispielhaft, wie Wirtschaftstreibende in ländlichen Regionen die Zukunft der Dörfer positiv beeinflussen können.

Familienbetriebe schaffen neue Arbeitsplätze auf dem Land, zum Beispiel durch innovative Geschäftsideen. „Damit übernehmen sie wichtige gesellschaftliche und soziale Aufgaben und können ein Stabilitätsanker im ländlichen Raum sein“, so Dr. Reiner Klingholz, Direktor des Berlin-Instituts.