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Brandenburg: Ökoanbaufläche auf Rekordniveau

Die ökologisch bewirtschaftete Anbaufläche in Brandenburg hat den höchsten Umfang seit deren statistischen Erhebung erreicht. Wie das Landwirtschaftsministerium in Potsdam jetzt mitteilte, wurden zum Stichtag Mitte April 145.812 ha von den Betrieben gemeldet. Gegenüber dem Vorjahr sei das ein Plus von rund 10.000 ha.

Staatssekretärin Carolin Schilde wertete den Zuwachs als Ausdruck dafür, dass die Neuausrichtung der Förderung des ökologischen Landbaus in Brandenburg greife. Dabei würde aber nicht für alle Flächen, die von Biobauern im Kontrollverfahren angemeldet seien, auch die Ökoförderung beantragt. Die aktuelle Förderfläche im ökologischen Landbau beläuft sich der Staatssekretärin zufolge auf 120.783 ha.

 

Die verbleibende Fläche im Öko-Kontrollverfahren werde in der Regel über andere Kulturlandschaftsprogramme (KULAP) wie die Grünlandextensivierung gefördert, erklärte das Agrarressort. Die Zahlungen für das Verpflichtungsjahr 2016 im Kulturlandschaftsprogramm, das den ökologischen Landbau einschließe, liefen auf Hochtouren. Bisher seien bereits rund 13 Mio. Euro an Landwirte ausgezahlt worden; das entspreche etwa 27 % der zur Auszahlung anstehenden Fördermittel im KULAP. AgE